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| Die Lackierung Auf gehts , jetzt kommt die Farbe. |
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#1 |
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Lebende Lacker Legende
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Thermoplast-Acryllacke sind als Untergrund unter Lackierern besonders gefürchtet, insofern diese überhaupt den Untergrund auf Thermoplastlacke hin untersuchen.
Es wird teuer und ist mit viel Arbeit verbunden wenn sich Lacksysteme nicht vertragen. Die US-typischen Thermoplast-Acryllacke (TPA) machen neuzeitlichen Lacksystemen das Leben schwer. Der Grund dafür ist, dass Thermoplastlack weich wird, wenn er sich erwärmt. Er beginnt bei höheren Temperaturen zu fließen und schließt so kleine Schäden. Daher auch der Name Reflow-Lack. Der TPA wurde nach und nach durch fest aushärtende Lackierungen abgelöst. Opel,GM,Ford, Fiat, Ferrari, Rolls-Royce ,Jaguar und ein paar andere Fahrzeughersteller verwendeten Thermoplastlacke bis in die achtziger Jahre. TPA lackierte Fahrzeuge tragen meistens ein "A" vor dem Farbtoncode. Ein Drittel aller Reparaturen in den USA werden noch heute mit TPA durchgeführt. Thermoplastlacke lassen sich auch ohne staubfreie Spritzkabine verarbeiten, was ein Grund dafür ist, dass viele Garagenlackierer zu der veralteten Technologie greifen. Nach dem Trocknen erscheint die Lackierung matt, erst das feine an schleifen mit Schleifpapier und Polieren bringt den Glanz zum Vorschein. Doch Probleme entstehen, wenn über diesem Untergrund ein modernes Lacksystem Appliziert wird. Denn scheint die Sonne, erwärmt sich der TPA und dehnt sich aus. Wird es kälter schrumpft er wieder auf seine ursprüngliche Masse zusammen. Dieses hin und her ist unseren modernen 2K-Lacken zu viel: Es entstehen Risse und Abbplatzende Farbschollen. Hinzu kommen noch kleine Kratzer, die sich oft Zeit lassen, um sich sehen zu lassen. Um zu erkennen, ob es sich um einen TPA handelt, reicht ein kurzes Reiben an einer unauffälligen Stelle mit einem in Nitroverdünnung getränkten Lappen. Färbt sich der Stoff, ist es ein TPA Lack. Thermoplastlacke sind nicht lösemittelbeständig, daher ist auch Vorsicht beim Tanken angesagt. Überlaufendes Benzin sollte schnellstens weggewischt werden. Es gibt zwei Wege um ein TPA Fahrzeug lackieren zu lassen. Der sicherste Weg ist die mechanische Entfernung der oberen Lackschicht. Denn nur diese besitzt die thermoplastischen Eigenschaften. Du kannst die Grundierung und Füller auf dem Blech lassen. Zum Schleifen eignen sich grobe Papiere der Körnungen 80 bis 120. Schleifmaschinen sollten mit niedriger Drehzahl arbeiten, da sich sonst durch die Reibungswärme der TPA erhitzt und weich und klebrig wird. Ein nach schleifen mit mindestens 240er oder feiner ist zu empfehlen Hersteller von Autoreparaturlacken bieten spezielle Isolierfüller an,in der Regel einen 2 K EP Grundfüller welche den direkten Kontakt der beiden Lacke verhindern und eine gute Haftung besitzen. Es ergeben sich in der Praxis allerdings Probleme: Der Lackierer muss sehr sorgfältig Vorarbeiten, und darf die Isolierschicht nicht wieder durchschleifen. In beiden Fällen folgt der anschließende Lackauftrag nach den üblichen Regeln. Wenn die alte TPA noch vorhanden ist, darf der neue Lack nur bei höchstens 50 Grad getrocknet werden. Am einfachsten wäre eine neue Schicht Thermoplastlack zu spritzen, auf einen Thermolack, aber das scheint wenig sinnvoll, da TPA qualitativ schlechter und schwer erhältlich ist. Es kommt noch hinzu, dass Lackierer hierzulande kaum Erfahrung mit der Verarbeitung haben. Gruß Holger |
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#3 | |
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Lebende Lacker Legende
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Zitat:
Der Opel Chevette war so ein Krasses Beispiel dafür. Ich hatte einen Kunden mit so einer Kiste,auf dem Lack durfte man nur ganz Kurz mit Silikonentferner wischen sonst löste sich der Lack schon an. Eine Reparatur war auch nur mit Original Material Möglich. Gruß Holger |
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#4 | ||
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Lebende Lacker Legende
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Zitat:
Zitat aus einem anderem Forum,wo ich bei der Zusammenstellung des Beitrages gestolpert bin: Zitat:
Gruß Holger |
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#6 |
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Lackmischer
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Hallo
Bin neu hier und habe diesbezüglich mal eine wichtige Frage. Ich restauriere gerade einen Opel GT Bj.69.Die Karosse ist komplett zerlegt und kann zum Lackierer. Der Wagen wurde 1994 aus den USA wieder nach Deutschland importiert.1995 wurde er komplett neu lackiert.Wurde ganz gut gemacht aber halt nicht perfekt.Man sieht aber an manchen stellen das der Lack eingefallen ist. Heute war der Lackiermeister bei mir in der Werkstatt um sich den Wagen anzuschauen und um ein Preis zu nennen. So nun hat er mir nen Preis gemacht womit ich auch zufrieden wäre aber er sagte,er könne mir darauf keine Garantie geben weil die erste Lackschicht auf dem Wagen noch die originale sei,also es könnte sein das evtl.der Lack an verschiedenen Stellen wieder einfallen könnte.Kann aber auch sein das alles gut geht,weil ja die letzte lackierung 10 Jahre her ist und nun ordentlich durchgetrocknet ist. Jetzt bin ich natürlich völlig verunsichert.Sollte man den kompletten Lack von der Karosse holen? |
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#7 |
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Lebende Lacker Legende
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Moin
Als Lackierermeister sollte er "eigentlich" Wissen wie man sowas Testet, ob TPA oder nich. (Auch untere Schichten) Die Aussage das er so keine Garantie geben kann ist ein Armutszeugnis von Unwissenheit. Klar kann er die nicht geben, wenn er keinen Test macht. Das mit den 10 Jahren und durch Trocknen, wenn es TPA ist, ist absoluter Blödsinn. TPA ist Reversibel . Es gibt Möglichkeiten einen TPA zu Isolieren, aber wenn es Vernünftig werden soll, ist immer ein Aufbau auf Blanken Blech das Beste, gerade bei einer Restaurierung. Entweder Testet er den Lack und weiß wovon er spricht oder Suche Dir lieber einen anderen Lackierer der sich damit aus kennt. Preislich wird sich das natürlich bemerkbar machen, aber vielleicht kannst Du den GT selber Blankschleifen wenn Du etwas Ahnung hast. -------------------------------------------------------------- So kann es Aussehen, wenn man keinen vernünftigen Test macht und dann auch noch Polyester Spritzspachtel auf einen kritischen Untergrund spritzt. 1.jpg Gruß Holger |
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#8 |
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Kotflügel Lackierer
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Hi Holger,bin am überlegen was zu machen ist mit meinen Van er ist beige,kupfer,und dunkelbraun lackiert alles in Thermolack du weisst.
Soll ich die obere erste Schicht abschleifen,was mehr arbeit ist oder Ep spritzen,billiger ist schleifen.(macht auch mehr laune mit n kasten Öttinger!!!!!) Und mit den Farbton bin ich noch nicht schlüssig das ist das Prob. Und 10 Fenster müsste ich ausbauen,innen lacken nur abkleben die Falzen(Dchtungen)innen iss er auch wie aussen,aber egal. Was wär ne passende Farbe,hab ne Ralkarte hier von Spies Hecker,was gedecktes wär nett,in Rubinrot oder änlich,blau geht auch. Frag dich als Profi. Gruss Paul. |
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#9 |
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Lebende Lacker Legende
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Moin, Paul
Es kommt darauf an wie lange Du was von dem Van haben möchtest ? Ab schleifen ist zwar eine schei.. Arbeit, aber immer noch besser als den Thermo zu Isolieren und doch Ärger bei der Endlackierung oder vielleicht später zu bekommen. Farbton: Tja, dein Farbempfinden solltest Du schon mit einsetzen ![]() Ralfarben ?, also nur ein Uni. Für mich muss son Van Dunkel lackiert sein. Meine Vorschläge: 3005,5011, nur Schwarz bin ich nicht so für ![]() Gruß Holger |
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#10 |
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Lebende Lacker Legende
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mal eine Zwischenfrage:
um die ganze runter Schleiferei und Isoliererei zu umgehen, wäre es bestimmt einfacher einen TPA zu lackieren. Ich denke mal, das man den bestimmt aus der USA bekommt. Die ganze VOC-Geschichte wird mal geistig umgangen ![]() nehmen wir mal an, man bekommt einen TPA. Wie ist die Verarbeitung?....welche Düse usw. (ich hörte mal, das es da nicht auf Verlauf geht.....sondern dafür ne Hammer poliererei ist) |
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| Lesezeichen |
| Stichworte |
| acryllacke, genannt, lack löst sich an, thermoplast-acryllacke, thermoplastische, tpa lack, usa lack, usalacke |
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